17. Opel Kadett A-Treffen in Siegen 2013

Opel Kadett A-Treffen in Siegen 2013

Trotz schlechter Wettervorhersage fuhren wir im Sonnenschein von Germete die 140 km lange Strecke nach Siegen. Am Hotel Patmos angekommen, begrüßten uns die Organisatoren Eckhard und Margret Haub und Hans-Albert und Hilde Jochum und überreichten uns als Willkommensgeschenke ein aus extra angefertigtem Kadett A-Stoff selbst genähtes Stoffherz und einen Regenschirm. Eine wirklich „herzliche“ Begrüßung. Auf der Terrasse erwarteten uns schon die anderen Kadett-A-Fahrer. Eckhard und Hans-Alberts launige Art und die Benzingespräche taten ein Übriges schnell wieder Vertrautheit unter den meist langjährigen Teilnehmern herzustellen.

Freitag, 31.5.2013

Nach einem guten Frühstück und einem kurzen Briefing durch die Organisatoren fuhren wir durch das Sieger- und Wittgensteiner Land nach Attendorn. Dort verließen wir unsere Kadetten und stiegen in die „Biggolino“-Bahn, um zum Biggestausee zu fahren. Auf der zehnminütigen Fahrt brachte uns der „Lokomotivführer“ allerlei Interessantes näher, selbst auf eine Gesangseinlage wurde nicht verzichtet. Nach der Vorführung eines historischen Film über den Bau des Biggestausees von 1956-1965 fuhren wir mit dem „Biggolino“ zurück zu unserem Ausgangsort. Dort sattelten wir die Kadetten, um nach Olpe auf dem Marktplatz zu fahren. Nach einer ausgiebigen Rast – der Wettergott hatte ein Einsehen – fuhren wir bei fast blauem Himmel zur Hitzen-Alm, einer Alm, die ohne große Höhenunterschiede zu erreichen ist. Ein schmackhaftes Büffet erwartete uns in dem umgebauten Bauernhof und der Abend verging wie im Flug.

50 Jahre Kadett A Jubiläumstreffen in Germete 2012

50 Jahre Kadett A

Vor 31 Jahre startete mein Alt-Opel-Hobby mit dem Kauf eines Kadett A von 1963. Mit gewissen Problemen, aber auch mit der Hilfe einiger guter Bekannter wurde dieses Auto wieder fahrbereit gemacht. Und eigentlich wollte ich danach schon wieder mit dem Hobby aufhören, doch dass Fahren brachte soviel Spass, dass es dann erst richtig losging.
Den Kadett A habe ich immer noch, und obwohl ich damit schon zu mehreren Opeltreffens im In- und Ausland gefahren bin, war ich noch nie mit ihm bei einem Kadett A Typgruppentreffen. Das Jubiläumstreffen, dass vom 7. bis 10. Juni in Germete veranstaltet worden ist aus Anlass von 50 Jahren Kadett A bot dafür aber einen guten Grund.

Der andere Rekord D: Der Ranger II

Zur Ergänzung des schönen und ausführlichen Berichts vom Typreferenten Matthias W. Goebel im dZ möchte ich noch kurz „unseren“ Schweizer Ranger erwähnen, der ebenfalls parallel Geburtstag feiert.

Kadett D 1979 – 1984

Kadett D 1979 - 1984

Der Kadett D wurde im August 1979 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt und stand ab September des gleichen Jahres bei den
Opel-Händlern.

Mit seiner Einführung setzt Opel auf ein vollkommen neues Fahrzeugkonzept.
Statt Antrieb der Hinterräder, besitzt der Kadett D als erster Opel einen quer eingebauten Motor, der die Vorderräder antreibt.
Als Motorisierung kommen zunächst die neu konzipierten 1,3-Liter OHC-Triebwerke (als 1,3 N mit 44kw/60PS und 1,3-S mit 55kW/75PS) sowie die bewährten 1,2-Liter OHV-Motoren (1,2N mit 39kW/ 53PS und 1,2-S mit 44kW/60PS). Später folgen der 1,6-Liter OHC-Motor (66kW/90PS) und der daraus entwickelte Selbstzünder – 1,6 D (40kW /54 PS). Der 1,8-Liter Einspritzmotor (85kW/ 115PS) blieb dem 1983 vorgestellten Kadett D GTE vorbehalten.
Als Karosserievarianten wurden neben den 3- und 5-türigen Limousinen mit großer Heckklappe auch noch 2- und 4-türige Limousinen mit einem herkömmlichen Kofferraum angeboten. Zusätzlich standen 3- und 5-fünftürige Kombis zur Auswahl. Schnell mauserte sich das neue Modell als ernstzunehmenden Konkurrenten für Golf und Co. Und konnte vor allem auf dem Gebiet Fahrverhalten und Raumangebot punkten.

Neben den üblichen Ausstattungslinien Standard, Luxus und Berlina (beim Caravan auch Voyage, und Voyage Berlina), wurden während der Bauzeit mehrere Sondermodelle angeboten.
Für den sportlich ambitionierten Fahrer wurde während der besamten Bauzeit der Kadett SR angeboten. Er war zunächst nur mit dem 1,3-S OHC-Motor erhältlich. Später auch mit dem 1,6-S OHC-Motor. Ab Herbst 1983 wurde als Steigerung der Kadett GTE gebaut. Er konnte sich mit seinen 115 PS nun endlich mit dem VW Golf GTI auf gleicher Augenhöhe messen.
Beide Ausführungen verfügen werksseitig über 14” Alufelgen, Kotflügelverbreiterungen, Recaro-Sportsitze und Zusatzinstrumente. Während sich beim SR der sportliche Trim markant in schwarz von restlichen Karosserie absetzt, sind beim GTE nahezu alle Teile in dezent Wagenfarbe gehalten.

Olympia-Rallye, einst und jetzt

Olympia-Rallye 1972 /2022

1972 ist nicht nur das Startjahr für die Alt-Opel IG, es ist zugleich das Jahr der Olympischen Spiele  in München. Im Vorfeld dieser Olympiade gab es in Deutschland zahlreiche Veranstaltungen, die auf das sportliche Großereignis einstimmen sollten. Dabei war auch ein  spektakuläres Motorsport-Event: Die bis heute legendäre „Olympia-Rallye“. Sie begann auf dem Olympia-Gelände in Kiel an der Ostsee und führte über eine Strecke von 3300 km an fünf Tagen bis nach München. Hans Schwägerl als „Rallye-Papst“ organisierte damals dieses einmalige Motorsport-Ereignis unter Teilnahme von Europas Rallyeelite mit 360 Teams.  Tausende Motorportfans waren begeistert. Nicht nur die Rallye ging damit in die Geschichte ein, sondern auch eine unvergleichliche Karriere ging an den Start:  Walter Röhrl.

13. Fronttrieblertreffen 2018 vom 17. – 19. August im Westerwald

Das diesjährige Alt-Opel Fronttrieblertreffen fand vom 17. – 19. August 2018 in Ransbach-Baumbach im schönen Westerwald statt und wurde von Andreas und Melanie Spang ausgerichtet. Schon am Freitag wurden wir mit tollem Reisewetter und milden Temperaturen belohnt. Gegen 17 Uhr trafen die ersten Teilnehmer in Ransbach-Baumbach ein.

Insgesamt wurden 32 Teilnehmer plus 6 Kinder mit 17 Fahrzeugen (5 Kadett D, 3 Kadett E, 4 Ascona C, 2 Calibra, 1 Astra G Cabrio, 1 Astra H Caravan sowie 1 Senator A) gezählt. Nach dem Kennenlernen und Wiedersehen und einer kurzen Begrüßung überreichte Andreas ein schönes Blechschild mit Startnummer für jedes Fahrzeug. Bei Westerwälder Spezialitäten (besonders der schmackhafte Aschenbraten fand reges Interesse) und kühlen Getränken genossen wir gut gelaunt den schönen Sommerabend, der mit interessanten Benzingesprächen ausklang.

Am Samstag starteten wir mit einem ausgiebigen Frühstück. Vor Beginn der Ausfahrt verteilten Andreas und Melanie die Roadbooks und gaben einige kurze Erläuterungen über die anstehende Ausfahrt. Als kleines Andenken hatte Klaus Crößmann ein dekoratives Schild organisiert, auf dem sich alle Teilnehmer verewigten.

Auf abwechslungsreichen Nebenstraßen führte uns die Route dann durch den Westerwald. Es ist immer wieder erstaunlich, welch landschaftlich tolle Gegenden abseits der großen Autobahnmagistralen zur Entdeckung einladen. Während der Ausfahrt gab es zwei Sonderprüfungen, bei denen die Teams ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen konnten.

Gegen Mittag besichtigten wir in Steinebach das Besucherbergwerk „Grube Bindweide“. In einem Grubenzug fuhren wir unter Tage und lernten viel über die harten Arbeitsbedingungen der Bergleute. Im selben Ort wartete das Westerwald-Museum mit angegliedertem Restaurationsbetrieb für BMW-Motorräder auf uns, dort machten wir Rast bei Kaffee und Kuchen. Anschließend folgte ein Rundgang durch die Museumsräume. Auch hier mussten die Teams knifflige Fragen zum Museum beantworten und ein Schätzfrage lösen.

Am Abend trafen wir uns in Ransbach-Baumbach zum „Flatrate-Flammkuchenessen“. Nachdem man sich durch die vielseitige Karte probiert hatte, fand die Siegerehrung für die Sonderprüfungen während der Ausfahrt und im Westerwald-Museum statt – den ersten Preis machte das Team Kraft/Riedel im Ascona C! Der Abend endete dann lange nach Sonnenuntergang und mit Westerwälder Bier im Garten von Andreas und Melanie.

Am Sonntag fuhren wir nach dem Frühstück nach Grenzau, um einen Kunst- und Handwerkermarkt zu besichtigen. Der Westerwald ist weithin bekannt für seine handwerkliche Töpferkunst. Nach dem Mittagessen fiel den Teilnehmern der Abschied erkennbar schwer. Am frühen Nachmittag traten dann alle die Heimreise an.

An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an Andreas und Melanie für ein tolles Alt-Opel Wochenende!

Editorial Heft 272

Dieser Tage stand in der Zeitung, welche neuen Vorschriften für uns Autofahrer gel¬ten. Da ging es nicht nur um den kostenpflichtigen Umtausch alter Führerscheine, sondern auch um die verpflichtend vorgeschriebenen Ausstattungsmerkmale von Neufahrzeugen.

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