DZ-Ausgabe 168, Rubrik Historie: Fahrbericht Commodore C

DZ-Ausgabe 168, Rubrik Historie: Fahrbericht Commodore C

Ein Clubmitglied der ALT-OPEL IG hat seine Erfahrungen im Commodore C zusammengefasst. Lesen Sie, wie sich die Sechs-Zylinder-Limousine heute im Alltag verhält – Eindrücke vom Stadtverkehr über die Autobahn bis zur Tanksäule.

Foto: Ein Fazit des Fahrberichts: Viel Genuss für (noch) wenig finanziellen Aufwand.

DZ-Ausgabe 156, Rubrik Historie: 25 Jahre Rekord E

DZ-Ausgabe 156, Rubrik Historie: 25 Jahre Rekord E

in Erbe, das schwerer kaum sein konnte, trat nach den Werksferien des Jahres 1977 der Rekord E an: Sein Vorgänger repräsentierte in Europa die Nummer eins seiner Wagenklasse. Diesen Platz konnte der neue Opel nicht behaupten. Und auch der Name Rekord sollte zum letzten Mal eine Opel-Modellreihe zieren.

32.Internationales Manta A Treffen in Olching bei München

32.Internationales Manta A Treffen in Olching bei München

Bei schönstem Sommerwetter trafen sich am letzten Juli Wochenende im Speedwaystadion in Olching im Landkreis Fürstenfeldbruck Nähe München, ca.130 begeisterte Opel Manta- und Ascona-Fahrer. Selbst eine Anreise von knapp eintausend Kilometern schreckte Liebhaber dieser Opel Coupes, die mittlerweile längst Kultstatus besitzen, nicht ab.
Das internationale Manta A Treffen findet fast jedes Jahr an einem anderen Ort statt. Hier in Bayern veranstaltete der Manta A Club Oberbayern dieses Jahrestreffen nach 1989, 1995 und 2006 allerdings schon zum vierten Mal. Dies mag durchaus auch an der schönen Landschaft und den freundlichen Menschen hier liegen, was viele Teilnehmer an den Treffen ausnutzen um die Reise nach Bayern mit einem erholsamen Urlaub zu verbinden. Allein aus der Schweiz war u.a. ein Manta-Club mit knapp 10 Fahrzeugen angereist. Es macht jedes Jahr sehr viel Freude, Gleichgesinnte zu treffen und teils vor Jahrzehnten entstandene Freundschaften zu pflegen. Genauso ermutigend ist es festzustellen, dass sich der Nachwuchs der Faszination Oldtimer nicht entziehen kann. Stellt man doch oftmals erstaunte Gesichter fest, sobald das Fahrzeugalter mit 43 Jahren angegeben wird. Auf dem diesjährigen Treffen fand sich sogar ein Manta Besitzer ein, der seinen Wagen im Jahr 1971 neu gekauft hat und diesen seitdem ununterbrochen fährt. Oftmals werden uns auch von älteren Personen auf solchen Treffen schöne Erinnerungen aus ihrer Autofahreranfangszeit erzählt. Die Faszination der Erzähler sowie der Zuhörer dieser Geschichten ist es Wert, solche Veranstaltungen zu würdigen und pflegen. Das „Historische Kulturgut Oldtimer“ erlangt immer mehr Beachtung in unserer Gesellschaft. Auch werden oft Brücken geschlagen, da diese Herrschaften zweifelsfrei Kinder der Wirtschaftswunderzeit waren. Dieser Personenkreis war es, der es sich leisten konnte Anfang der siebziger Jahre solche Autos neu zu kaufen.
Die Mitglieder vom Manta A Club Oberbayern haben aus einer Leidenschaft, die sie im Jahr 1987 zusammenführte, viele Fahrzeuge dieses Typs am Leben erhalten und anderen geholfen ihre Manta vor dem endgültigen Aus zu bewahren.
Das vergangene Treffen war sehr harmonisch. Dies wurde uns auch von der Mannschaft des örtlichen Speedwaystadions bestätigt, obwohl anfangs durchaus Bedenken wegen möglicher Zwischenfälle, wie man es von anderen Veranstaltungen erlebte, bestanden. Mein Dank an dieser Stelle an alle Teilnehmer, Besucher, Clubkollegen und insbesondere das Bewirtungsteam vom MSC Olching, die es ermöglicht haben, ein solch schönes Treffen zu veranstalten.
Ich freue mich auf nächstes Jahr 2014 in der Schweiz!

Vorstellung des Co-Referenten Michael Zinkhöfer

Michael Zinkhöfer

Hallo, ich heiße Michael Zinkhöfer, wohne in dem schönen Sauerland. In Marsberg, liegt an der Autobahn 44 zwischen Dortmund und Kassel. 52 Jahre bin ich alt, Kfz- Meister von Beruf.

Zu den heutigen Alt-Opel bin ich in meiner frühen Kindheit durch meinen Vater und meine Onkel gekommen. Dort wurde Rekord gefahren. Als die Ascona und Manta B vorgestellt wurden, war ich bei der Autozentrale Schmalz davon überzeugt, dass ich einmal Ascona fahren werde.

Nach meinem Praktikum bei Opel Schmalz in Marsberg habe ich dort 1986 mit der Lehre begonnen und bis zur Schließung des Autohauses 1993 gearbeitet. Nach einem Ascona B 1,9N mit 18, folgte 1989 ein Sport 2,0E, der bis heute in meinem Besitz ist.

Als ich in dem letzten Zuverlässigen gelesen habe das ein Co-Referent für die Modelle Ascona und Manta B gesucht wird, habe ich mich beim Vorstand gemeldet. Ich denke, dass ich mich gut in der IG einbringen kann und bei Problemen mit den Fahrzeugen weiterhelfen kann. Bin für jede Frage offen.

Einfach anrufen oder eine Mail schreiben.

Mit freundlicher Opel Lichthupe

Der Panzer

Der Panzer

1982 holten Walter Röhrl und Christian Geistdörfer mit dem Ascona 400 für Opel den Rallye-WM-Titel. Dabei war das Auto technisch schon nicht mehr auf der Höhe der Zeit, die Konkurrenz setzte bereits auf Allradantrieb. Doch der Ascona war vor allem eins: stabil. Wie ein Panzer, ein Begriff, den Röhrl geprägt hat.
Die Vorgeschichte…
…beginnt nicht im hessischen Rüsselsheim, sondern in Skandinavien, wo der Rallyesport einen besonders hohen Stellenwert genießt. Bereits 1964 gründeten Opel-Händler das GM-Nordiska-Team, geführt von Ragnar Eklund. Nur zwei Jahre später gelang Lillebror Nasenius der erste Titel, er wurde auf einem Rekord 1900 Europameister bei den seriennahen Fahrzeugen.

Drei Entwicklungen bei Opel bereiteten den Boden für die Rückkehr in den Motorsport: einmal das Konzept des leichten, handlichen Kadett, dann der neue CIH-Motor im Rekord, und schließlich das Baukastensystem, das den CIH ins Gehäuse des kompakten Kadett B, aber auch den Sechszylinder-CIH in den Commodore brachte. Zuvor waren Sechszylinder den großen Kapitänen vorbehalten. Der von Nasenius errungene Titel blieb kein Einzelfall, Opel geigten plötzlich in gleich mehreren Klassen auf, was die Verkaufszahlen der Basisgeräte wie Kadett B Rallye, Rekord Sprint und Commodore GS beflügelte. Mehr Teilnehmer, mehr Erfolge – ein Prinzip, das schon Abarth und lange zuvor Bugatti erkannt hatten, aber Opel setzte es

Unterwegs im Ascona 400

Unterwegs im Ascona 400

Leseprobe:
„Einfach genießen“, meint Joachim Winkelhock, Le-Mans-Sieger sowie Opel-Markenbotschafter, verschmitzt und lächelt mich an. Gerade kommt der zweifache Rallyeweltmeister Walter Röhrl in einem Opel Ascona 400 heran gerollt, auf dessen Beifahrersitz ich nun Platz nehmen darf. Eine Runde mit dem zweifachen Rallyeweltmeister Walter Röhrl im Weltmeisterauto von 1982 drehen: Danach lecken sich selbst erfahrene Motorfachjournalisten die Finger. Von den Fans am Streckenrand ganz zu schweigen, denn der 65 Jahre alte Röhrl ist wohl zusammen mit Michael Schumacher der populärste Motorsportler Deutschlands, eigener Fanclub inklusive.

„Einer von Keinath“ – die Geschichte der Firma Keinath

"Einer von Keinath" - die Geschichte der Firma Keinath

Keinath ist ein Phänomen ….
…. und Tanja Blum auch. Es ist ungewöhnlich, dass jemand so fasziniert durch Geschichte, Persönlichkeiten und nicht zuletzt durch die Besonderheit der technischen Lösungen und Karosserieformen zu einer derartigen Dokumentation sich berufen fühlte. Die Autorin muss gefühlt haben, hier bin ich zur richtigen Zeit am richtigen Platz angekommen, um eine Lücke in der Darstellung der Geschichte des Automobiles schließen zu können.
Wer hätte dies sonst tun können? Tanja Blum hat mit ihrem vertrauensvollen Kontakt zur Witwe Keinath wie auch den vielen Gesprächen mit Zeitzeugen aus der Familie wie auch der Firma Keinath bewiesen, dass es geht, sich einem so komplexen Zusammenhang einer Firmen- und Produktgeschichte zu nähern, zusammenzutragen und letztlich auch in ansprechender Form zu präsentieren…… Kompliment für diese Arbeit. Als Opel-
Historiker ist diese Dokumentation ein präparierter Rohdiamant, den es gilt im passenden Rahmen zu würdigen.
Für mich und damit auch für die Mehrzahl der Leser wird dieses Buch nicht nur ein wertvolles Bilderbuch sein. Es wird ebenso edel seinen Platz im Bücherregal beanspruchen wie die Marke Keinath und ihre Beteiligten bereits ihren Platz in der deutschen Automobilgeschichte eingenommen haben.

Der ASCONA-C und seine Cabrios

Der ASCONA-C und seine Cabrios

Im Jahr 1985 übernahm Hammond & Thiede die finanziell angeschlagene Firma VOLL mit Herrn Michael Thiede an der Spitze. Bis 1988 verließen 2873 (einschl. Rechtslenker VAUXHALL-CHEVALLIER für GB) die Werkshallen in Würzburg.
Die Cabrio-Umbauten in Würzburg verliefen im Taktstraßensystem mit den vorgefertigten cabriospeziefischen Bauelementen wesentlich effektiver als die manufakturativen Arbeiten bei Keinath in Dettingen. Somit betrug der Aufpreis für den Umbau in Würzburg „nur“ etwas über 12.000 DM und der Einstiegspreis lag somit bei ca. 26.000 DM . Dieser gegenüber den KC-3 Modellen wesentlich günstigere Preis ist auch auf den Verzicht handgefertigter Lederbezüge und dem elektrischen Verdeck zurückzuführen. Ein kleiner Luxus, in Form eines textilen Innenhimmels konnte sich der Kunde in Würzburg für 400 DM gönnen. Aus heutiger Sicht sollte jedoch bedacht werden, dass man im Jahr 1984 für ca. 12.000 DM auch einen fabrikneuen CORSA-A beim Opel-Händler in Empfang nehmen konnte. Also war auch ein Hammond & Thiede Cabrio für interessierte Normalverdiener nicht gerade ein Sonderangebot. Interesssant ist auch, dass parallel zum Ascona-Cabrio auch einige Toyota-Celicia in Würzburg zum Cabrio umgebaut wurden. Die durch den Cabriobau 1985 von Hammond & Thiede gerettete Würzburger Firma VOLL konnte mit Auslauf der Ascona-Produktion keine Gewinne mehr erwirtschaften und musste nach einigen missglückten Umorientierungen im Jahr 1992 Konkurs anmelden. Die Firma Keinath etablierte sich nach Auslauf der Ascona-Produktion zum eigenständigen Automobilhersteller. Mit der Technik des Opel MV6 stellte Horst Keinath einen Sportwagen auf die Räder welcher sich in seinen Stilelementen stark an den „Ur-GT“ lehnte. Es handelte sich um einen zweisitzigen Roadster mit einem manuell vollversenkbaren Hardtop. 20 Einheiten hatte Horst Keinath jährlich geplant, doch es entstanden insgesamt nur 38 Exemplare. Seinen absoluten Traum erfüllte sich Horst Keinath mit dem Keinath GT/C und dem GT/R welche 2001 in Frankfurt und 2002 in Genf Aufsehen erregten. Auch Lili Bertone, die Witwe von Nucio Bertone (Zeitzeugen berichteten) war in Genf vom Keinath GT/R stark beeindruckt.Leider entstand von beiden Fahrzeugen nur jeweils ein Exemplar. Beide Prototypen befinden sich heute im Fundus eines Zulieferers der Automobilindustrie.Ob Horst Keinath sich mit der Verwirklichung seines Lebenstraumes „übernommen“ hat soll hier nicht erörtert werden. Im Jahr 2003 endete die Existenz des Unternehmens „Keinath-Automobilbau“. Aus heutiger Sicht ist es der „Manufaktur“ in Dettingen als auch dem „Serienproduzenten“ in Würzburg gelungen mit dem Ascona-Cabrio ein Fahrzeug mit „Hinguck-Faktor“ auf die Räder zu stellen. Fast alle noch vorhandenen Ascona-Cabrios befinden sich heute in Liebhaberhänden, werden gehegt und gepflegt, und wechseln nur sehr selten ihren Besitzer. Der durch den geschickt konstruierten Verdeckmechanismus in beiden Varianten geringe Platzverlust im Kofferraum macht diese Autos, zumindest in der Sommerzeit, zum alltagstauglichen Automobil mit Spaßfaktor bei Sonnenschein, und bei der Urlaubsreise in den Süden ist auch reichlich Gepäck kein Problem. Beim Kauf eines Keinath KC3 oder eines Ascona H & T Cabrios sollte der Karosserie besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Alle Ascona-C-typischen Roststellen wie hintere Radläufe, hintere Rahmenteile, Schweller und A-Säulen sind unbedingt genau zu begutachten. In Würzburg wurden die für das Cabrio erforderlichen Verstärkungen im Fahrzeuinneren eingebaut, so dass diese meist nicht angegriffen sind und der äußere Rostbefall offensichtlich ist und die Schweißarbeiten mit noch erhältlichen Serienteilen relativ leicht erledigt werden können. Bei Keinath wurde ein Großteil der Cabrioverstärkungen mit von Hand gefertigten Teilen im Außenbereich aufgeschweißt (z.B. Schweller und A-Säulen).

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