Jürgen Nöll, Typreferent Motorräder

1949 in Mainz geboren. Maschinenbau- Studium in Rüsselsheim. Seit dem in der Automobilindustrie im Bereich der Motorenentwicklung und Erprobung tätig, heute als Leiter des Bereichs Emissions-Messtechnik. Mitte der 60er Jahre erste Kontakte mit dem motorisierten Zweirad. NSU Quickly TT heißt der erste fahrbare Untersatz, der sich heute in den Ausstellungsräumen des Deutschen Zweiradmuseums Neckarsulm befindet. Neben Motorrädern der Marken Honda, Yamaha und Ducati kommt 1976 der erste Motorrad-Oldtimer ins Haus - wieder eine NSU. Im Laufe der Jahre entsteht seine Motorrad-Kollektion mit Schwerpunkt Ducati, NSU und Opel, darunter einigen interessanten Rennmaschinen.Zu seinem Interesse an der Fahrzeugtechnik und seiner Leidenschaft am Restaurieren entdeckt er bereits Ende der 70er Jahre seine Vorliebe zum Schreiben. Hieraus ergeben sich dann fast zwangsläufig Kontakte zu den Redaktionen der einschlägigen Fachpresse wie Motorrad Classic, Moto Ciclismo d'Epoca, Oldtimer Markt, Oldtimer Praxis und weiteren. Seitdem mehr als 200 Veröffentlichungen rund um die Motorrad-Historie. Aber auch als Buchautor zu Themen wie Motorrad Restaurierung, Opel-Motorräder, NSU-Rennmaschinen sowie durch seine feste Mitarbeit beispielsweise an den Motorrad-Jahrbüchern hat sich Jürgen Nöll über zwei Jahrzehnte hinweg einen anerkannten Ruf in der Szene als Motorrad-Historiker und Autor erworben.Seit 1996 Vorstandstätigkeit im renommierten Veteranen-Fahrzeug-Verband e. V. (VFV) einem der größten Oldtimer-Verbände Europas. Hier wird ihm die Gesamtleitung der Präsentat-ionsläufe für historische Rennmaschinen sowie die Leitung der VFV-Redaktion übertragen. Jürgen Nöll *3500 Typreferent Motorräder

1949 in Mainz geboren.
Maschinenbau- Studium in Rüsselsheim. Seit dem in der Automobilindustrie im Bereich der Motorenentwicklung und Erprobung tätig, heute als Leiter des Bereichs Emissions-Messtechnik.

Mitte der 60er Jahre erste Kontakte mit dem motorisierten Zweirad. NSU Quickly TT heißt der erste fahrbare Untersatz, der sich heute in den Ausstellungsräumen des Deutschen Zweiradmuseums Neckarsulm befindet.
Neben Motorrädern der Marken Honda, Yamaha und Ducati kommt 1976 der erste Motorrad-Oldtimer ins Haus – wieder eine NSU. Im Laufe der Jahre entsteht seine Motorrad-Kollektion mit Schwerpunkt Ducati, NSU und Opel, darunter einigen interessanten Rennmaschinen.Zu seinem Interesse an der Fahrzeugtechnik und seiner Leidenschaft am Restaurieren entdeckt er bereits Ende der 70er Jahre seine Vorliebe zum Schreiben.

Hieraus ergeben sich dann fast zwangsläufig Kontakte zu den Redaktionen der einschlägigen Fachpresse wie Motorrad Classic, Moto Ciclismo d’Epoca, Oldtimer Markt, Oldtimer Praxis und weiteren. Seitdem mehr als 200 Veröffentlichungen rund um die Motorrad-Historie. Aber auch als Buchautor zu Themen wie Motorrad Restaurierung, Opel-Motorräder, NSU-Rennmaschinen sowie durch seine feste Mitarbeit beispielsweise an den Motorrad-Jahrbüchern hat sich Jürgen Nöll über zwei Jahrzehnte hinweg einen anerkannten Ruf in der Szene als Motorrad-Historiker und Autor erworben.Seit 1996 Vorstandstätigkeit im renommierten Veteranen-Fahrzeug-Verband e. V. (VFV) einem der größten Oldtimer-Verbände Europas. Hier wird ihm die Gesamtleitung der Präsentat-ionsläufe für historische Rennmaschinen sowie die Leitung der VFV-Redaktion übertragen.

1. Treffen von Opel-Motorrädern

1. Treffen von Opel-Motorrädern

Selbst Rallye-Legende Walter Röhrl und Erich Bitter, einst Gründer einer der exklusivsten Automarken Deutschland gaben sich die Ehre. Organisatoren waren in diesem Jahr Vater und Sohn Camus, die weder Kosten noch Mühen gescheut hatten, um ein Opel-Markentreffen auszurichten, an das sich Teilnehmer wie Besucher gerne erinnern werden. Und weil der Junior Philippe Camus neben seiner Liebe zu alten Opelautos auch noch leidenschaftlicher Opel Motorradfahrer ist, dachte darüber nach, gleichzeitig ein Opel Motorradtreffen mit stattfinden zu lassen.
Erstmals luden die Veranstalter somit auch die Besitzer von Opel Motorrädern ein. Wobei lange unklar war, ob überhaupt noch so viele fahrbereite Maschinen existierten, dass man von einem Treffen würde sprechen können. Immerhin wurde das bekannteste aller Opel-Motorräder, die Motoclub nur über einen Zeitraum von knapp zwei Jahre produziert. Und zwar nicht in Rüsselsheim, dem Hauptsitzes der Adam Opel AG, wie man annehmen könnte, sondern bei den Elite Diamant Werken in Brand Erbisdorf/Sachsen.
Dort hatte Opel 1927/28 die Aktienmehrheit erworben und von Ende 1928 bis Anfang 1930 die silbern kadmierten Modelle mit den roten Reifen gefertigt. Knapp 6.000 Einheiten wurde davon produziert, bevor General Motors, ab 1929 neuer Eigner der Opel-Werke, die Motorradproduktion einstellte. Der Weltwirtschaftskrise fiel in jenen Jahren eine beträchtliche Zahl deutscher Motorradhersteller zum Opfer. Da hubraumstarke Maschinen Ende der 20er Jahre nur schwer an den Mann zu bringen waren, konzentrierte sich Opel fortan wieder vollends auf die Fertigung von Automobilen und Fahrrädern und gab die Motorradproduktion ein für alle Mal auf.
Und so staunte man nicht schlecht, als nach und nach doch ein knappes Dutzend Opel Motorräder auf dem Festplatz eintrafen. Nicht nur Motoclubs sondern auch deren Vorgänger-Modelle waren vertreten. So zum Beispiel ein Motorfahrrad aus den frühen 20er Jahren, das in Rüsselsheim über einen Zeitraum von rund 5 Jahren produziert wurde. So lange wie kein anderes Opel-Motorradmodell.
Zwischen diesen beiden Modellen ließ Opel bei den Diamant-Werken in Sigmar Schönau/Sachsen für ein knappes Jahr eine 500er Maschine produzieren, die den Diamantmodellen sehr ähnlich waren und heute in Sammlerkreisen als Rohrrahmen-Opel bezeichnet werden. Auch eine Maschine dieses Typs hatte den Weg nach Eggenfelden gefunden.

Opel-Bahnrennmaschine 1922

Opel-Bahnrennmaschine 1922

Dem 198er Zementbahn-Renner wohnen Wasserkühlung, Vierventiltechnik und einige weitere bemerkenswerte technische Feinheiten inne, die im Zuge einer Komplett-Restaurierung samt Motor-Neuvermessung zum Vorschein kamen