Typgruppentreffen Opel Senator A / Monza vom 19. bis 21. Juli 2019 bei Claudia und Carsten Hinz in Nordfriesland/ Schleswig-Holstein

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Typgruppentreffen Opel Senator A / Monza  vom 19. bis 21. Juli 2019

Erstmalig stand für mich eine vierstellige Kilometerzahl an, damit ich am Treffen der Monza und Senator-A Typgruppe mitmachen kann. Hiermit war auch klar, dass dieses Treffen auf alle Fälle mehr als die üblichen drei Tage andauern wird. Demnach gestaltete sich unsere Urlaubsplanung und so ergab es sich, dass Sonja und ich zuerst mit dem Diplomat am Jubiläumstreffen in Tschechien teilnahmen, anschließend rasch nach Hause fuhren um den Diplo gegen den Senator zu tauschen, die Koffer neu zu packen um dann die Reise nach Nordfriesland (Schleswig-Holstein) zu beginnen.

Erstaunlicherweise bewältigten wir die 1018 Kilometer mit zwei geplanten Pausen und einem erzwungenen Halt in Form einer Reifenpanne ohne Stau innerhalb von zehn Stunden! Nachdem wir die Ferienwohnung bezogen hatten, welche Carsten mir bereits im Vorjahr vermittelt hatte, erkundeten wir Husum. Wir spazierten ein Stück durch die Altstadt, bewunderten die vielen schönen Backsteinhäuser und suchten uns ein schönes Plätzchen bei einem der vielen Lokale entlang der Binnenhafenpromenade. Mit einem erfrischenden Flensburger Bier direkt an der Kaimauer sitzend war es faszinierend zu beobachten, wie das ablaufende Meerwasser die Boote immer tiefer sinken ließ, bis sie letztendlich im Schlamm aufsaßen.

Am nächsten Tag erkundeten wir mit dem Senator die Gegend rund um Husum. In einem schönen Restaurant genossen wir bei einer ausgedehnten Mittagsrast einmalige Fischspezialitäten des Hauses. Dann machten wir uns auf den Weg zu Claudia und Carsten nach Süderlügum an die dänische Grenze. Mit weit geöffneten Garagentoren wurden wir bereits erwartet und auf das Herzlichste begrüßt! Beim Garagenrundgang stach mir sofort der Tresen ins Auge, welcher aus einem Frontstoßfänger von Carsten kreiert und gebaut wurde – eine grandiose Idee! Es lässt sich eben auch aus vermeintlichen Schrott noch etwas machen :-).

Danach saßen wir gemütlich im Garten zusammen. Carsten gab am Grill sein Bestes und verwöhnte unsere Gaumen mit allerlei Spezialitäten. Nebenbei lernten wir eines der drei Enkelkinder kennen, die süße Charlotta im zarten Alter von sieben Monaten, die heute bei Oma und Opa bleiben durfte. Wie es eben so ist, vergeht die Zeit bei guter Unterhaltung viel zu schnell, so hieß es für heute Abschied nehmen. Wir machten uns auf den Weg zurück zur Ferienwohnung und genossen dabei die Fahrt.

Für Donnerstag planten Sonja und ich eine umfangreiche Erkundung der Küste. Ebbe mit Niedrigwasser im Hafen hatten wir bereits am ersten Tag erlebt, nun wollen wir auch die Flut mit Hochwasser sehen können. Frühzeitig begaben wir uns auf den Weg, um ja nicht den Wechsel der Gezeiten zu verpassen. Für uns war es jedenfalls ein einzigartiges Erlebnis dieses Naturschauspiel beobachten zu können, sodass wir fast den ganzen Tag damit verbrachten.

Am späten Nachmittag kamen weitere Teilnehmer in Husum an. Mit fünf Monza und fünf Senatoren waren bereits 16 Personen am Vortag zum Treffen gekommen. Carsten reservierte im Lokal „Compass“ zwei große Tische, so konnten wir gemeinsam bei einem guten Abendessen den Tag ausklingen lassen.

Der offizielle erste Tag des Treffens begann für uns ganz entspannt mit einem ausgedehnten Frühstücksbrunch. Nach und nach kamen immer mehr Teilnehmer zum Veranstaltungsort Hotel Arlau Schleuse und der Parkplatz füllte sich mit unseren Opel Klassikern. An der Anmeldung erhielt jedes Team die Fahrtunterlagen mit dem Startschild in einer selbst gemachten Tasche, über die sich bestimmt jeder sehr freute.

Gegen 14:30 Uhr versammelten sich alle am Parkplatz, dann ging es los. Den Monza Senator Konvoi zog es angeführt durch Carsten nach Husum zu seinem Arbeitgeber, wo wir freundlicherweise gratis parken durften. Anschließend wanderten wir flotten Schrittes Richtung Zentrum. In zwei Gruppen aufgeteilt, wurden uns durch erfahrene City Guides die Geschichte von Husum, sowie historische Bauten und Denkmäler näher gebracht.

Hungrig und durstig vom vielen wandern durch die Stadt kehrten wir zurück zum Hotel. Bei einem üppigen Buffet konnte jeder nach Herzenslust an den festlich gedeckten Tischen schlemmen.

Relativ früh endete zumindest für die Meisten der Abend, denn am Samstag mussten wir schon früh aus den Federn!

Bereits um 8:00 Uhr war Abfahrt zum Hafen nach Schlüttsiel. Wir enterten das Schiff „Seeadler“. Pünktlich um 9:00 Uhr hieß es „Leinen los“ und hinaus auf das Wattenmeer zur über zehn Kilometer vom Festland entfernten Hallig Hooge.

Dort angekommen wurden wir von zwei Pferdekutschern begrüßt. „AUFSITZEN!!!“ – riefen die Kutscher, dann setzten sich die Wagen gezogen von zwei Pferdestärken mit einem kräftigen Ruck in Bewegung. Im Zentrum von Hooge wurde uns zuerst ein Film über das Leben der Bewohner gezeigt. Einfach furchterregend, wenn so eine Sturmflut das Land überschwemmt und das Meerwasser bis an die Grundmauern der Häuser reicht! Dann besuchten wir das älteste Haus von Hooge, den Königspesel. Aus einem der Souvenirläden noch schnell ein Mitbringsel gekauft, schon ging es weiter mit dem Pferdegespann. Wir besichtigten die Kirche, den Seglerhafen und kehrten anschließend im Gasthaus „Friesenpesel“ ein. Zu Fuß schlenderten wir das kurze Stück zum Fährhafen, wo schon wieder der Seeadler wartete, um uns an Land zu bringen.

So um 16:30 Uhr waren wir wieder zurück. Alle nutzten die Zeit um sich ein wenig auszuruhen und für den Galaabend frisch zu machen.

In einem Partyzelt begann um 19:00 Uhr abermals mit einem reichlichen Buffet der Galaabend. Danach ergriffen Claudia und Carsten das Wort um sich bei den Teilnehmern aus Belgien, Niederlande, Deutschland und Österreich für das äußerst disziplinierte Verhalten zu bedanken. Um am Treffen dabei zu sein mussten die 25 Autos für die An- und Abreise 24.250 Kilometer zurücklegen. Rund ein Viertel der gefahrenen Kilometer entfiel dabei auf uns Österreicher, weshalb die Prämierung der am weitest Angereisten nach Wien an Rudolf und Michael ging. Einen Preis für das jüngste Auto bekam Dirk und einen weiteren Preis erhielt Klaus für die schnellste Anmeldung.

Tanja und Jan übergaben im Anschluss den Wanderpokal an Claudia und Carsten, die diesen sichtlich mit großer Freude entgegennahmen. Als Typreferent ließ es sich Jan nicht nehmen über die positive Entwicklung der Typgruppe zu berichten und hob dabei lobend das Engagement und den Zusammenhalt der Mitglieder hervor. Zuletzt stellte Jan das Typgruppentreffen 2020 vor, deren Ausrichtung Adrian aus Holland übernehmen wird.

Der restliche Abend wurde mit vielen Gesprächen fortgeführt bis es zu später Stunde für Sonja und mich hieß Abschied nehmen, da wir schon früh morgens die Heimreise beginnen wollen.

Liebe Claudia, lieber Carsten – wir möchten uns ganz herzlich bei euch für dieses wunderschöne Treffen bedanken! Wir haben so viel gesehen und erleben dürfen. Es hat uns riesigen Spaß gemacht und wir würden jederzeit wieder bei einem Treffen von euch dabei sein!!!

Ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr bei Adrian in Holland.

Allzeit gute Fahrt, mit einer Handbreit Sprit im Tank!

Beste Alt Opel Grüße

Gerhard *3610

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