20. bis 23. Juni 2019 in Wegberg-Wildenrath

Am Samstag, den 16. Juni 2019  war es wieder soweit! Hansi und ich holten um 15.00 Uhr den gemieteten Autoanhänger ab und daheim wurde der Opel 1,2 Ltr. verladen, dann noch ans Wohnmobil gehängt, das bereits fertig gepackt war, und los ging es Richtung Wegberg. Der erste Übernachtungsstop war in Hilpoltstein am Main-Donau-Kanal und am nächsten Morgen um 6.00 Uhr ging es weiter.

Maria Laach war als nächster Halt angedacht und am Montag wollten wir am Ziel sein. Aber das sollte nicht sein! Der Parkplatz war total überfüllt, so dass wir weiter mussten. Nächstes Hindernis, die Auffahrt Richtung Köln war gesperrt! So mussten wir auf der schmalen Land­straße mit unserem Gespann bis Niederzissen fahren. Dort ging es wieder auf die Autobahn. Aber am nächsten Parkplatz oder an der nächsten Rastanlage bleiben wir und machten Mittags­­pause!!! Denkste, 1, 2, 3, 4, 5 Parkplätze waren total voll und die LKW standen in der Ein- und Ausfahrt, also keine Chance zu bleiben. Das Navi zeigte an, dass es nur noch 77 km bis Wegberg sind. Die schaffen wir jetzt auch noch und so waren wir schon am Sonntag in Wegberg. Das Hotel Sternzeit haben wir problemlos gefunden und siehe da, auf der Terrasse saßen Ulrike und Andreas Robert, die Ausrichter dieses Treffens und Ulrike und Männe Kliem aus Ennepetal. Da war natürlich ein großes Hallo angesagt und eine herzliche Be­grüßung fällig! Kurz darauf fanden sich auch noch Martin Papenfuß, Familie Geßner und Familie Vitt ein. Alle wollten eine Woche Urlaub machen!

Das Womo wurde hinter dem Hotel abgestellt und der 1,2 Ltr. abgeladen und geparkt. Der Anhänger wurde etwas weiter dahinter stationiert, damit die Oldtimer auch schön zusammen stehen können. Es gibt doch ein ganz anderes Bild, wenn alle nebeneinander zu bewundern sind!

Die Tage bis Donnerstag vergingen wie im Flug. Da kamen dann alle Teilnehmer und das Hallo war wieder groß. Um 15.00 Uhr gab es Kaffee und Kuchen auf der Hotelterrasse. Vorher sollte aber noch eine Taufe stattfinden. Da wir in Meißen beim Treffen 2017 das Auto von Ulrike und Andreas, das die Jungfernfahrt hatte, auf den Namen Bruno getauft haben, meinte Männe, der immer mit seiner 1,2 Ltr. Cabriolimousine dabei ist, sein zweiter restau­rierter 1,2 Ltr. sollte auch getauft werden! Ok, das wird gemacht! Er wurde auf den Namen „Blauer Klaus“ getauft! Und weil so schön war, haben wir auch gleich das Auto von Familie Hammelsbeck, das schon vorher begutachtet wurde, da es zum ersten Mal auf unserem Treffen war, auf den Namen „Der verkehrte Rote“ getauft. Der Besitzer wollte nämlich wissen, ob alles an seinem 1,2 Ltr. ok ist. Leider war dem nicht so, und die Spezialisten sagten das auch unverblümt! Da meinte er, dann taufen wir den 1,2 Ltr. eben auf den Namen „Der verkehrte Rote“. Spaß haben die Taufen auf jeden Fall gebracht.

Nach Kaffee und Kuchen und am Abend einem Grillbüffet im Hotel war der Donnerstag schon vorbei.

Am Freitag um 9.00 Uhr ging es mit 28 Fahrzeugen los zur großen Ausfahrt! 3 Autos streikten und mussten zurück zum Hotel. Das erste Ziel war der Tagebau Garzweiler. Wer das noch nie gesehen hatte war fasziniert und geschockt zugleich. Es wurden 2 Aussichtspunkte, zuerst Jackerath und dann Hochneukirch, angefahren. Wir konnten uns nur nicht lange aufhalten, da überall Polizei stand, denn es waren wieder einmal große Demonstrationen angesagt! Aber alles hat geklappt und wir waren rechtzeitig wieder auf Fahrt, bevor der Demos los gingen!

Mittagessen gab es in Jüchen, dem Heimatort von Ulrike und Andreas, im Gasthaus „Zum guten Tropfen“! War super! Vor der Weiterfahrt wurde noch ein Gruppenfoto auf der Treppe bei der Kirche gemacht! Dann ging es zum Rosengart Museum. Nach einer interessanten Führung im Museum gab es im Garten Kaffee und Kuchen. Herrliche große Bäume spendeten Schatten, so das die Autos auch super geparkt waren. Bei dieser Hitze ideal. Danach fuhren wir über schöne überwiegend kleine Straßen zurück zum Hotel. 110 km haben die kleinen Opel 1,2 Ltr. und P4 und die großen 1,8 Ltr. zurückgelegt. Danach wurde fest an den „Stehenbleibern“ geschraubt und alle Fahrzeuge konnten wieder zum Laufen gebracht werden,

Am Samstag um 9.00 Uhr ging es dann mit allen Fahrzeugen nach Hückelhoven zum „Schacht 3“, einem Bergbaumuseum. Eine einstündige sehr interessante Führung gab Aufschluss über das Wesen des Steinkohlebergbaus. Dann ging es ins Opel Museum Hückelhoven zu Liesel und Helmut Zurkaulen, die uns freundlich empfingen und mit Getränken verwöhnten.Die Beiden waren ja auch beim Treffen dabei mit ihrem schönen Opel 1,8 Ltr.! Die Fahrt ging am 12.15 Uhr weiter zur Dalheimer Mühle am Rothenbach. Sie wurde bereits 1231 in einer Schenkungsurkunde erwähnt und könnte damit die älteste Wassermühle zwischen Maas und Rhein sein. Sie ist seit ihrer Wiedereröffnung im Jahre 2008 Ausgangspunkt und Ziel für Wanderer im grenzüberschreitenden Meinweg-Naturpark. Sie liegt wirklich wunderschön und die Fahrt dort hin war auch schön. Nach vorbestelltem Mittagessen und kleinen Spaziergängen fuhren wir wieder zurück ins Hotel. Es gab noch einen kleinen Teilemarkt im Freien. Jetzt war noch die Möglichkeit, kurz auszuruhen und um 19.30 Uhr begann der Festabend. Bei den hohen Temperaturen durften wir den Abend auf der Terrasse des Hotels feiern. Es gab ein super Büffet. Hansi bedankte sich bei Andreas und Ulrike für das gelungene Treffen und Ulrike bekamt eine schöne Orchidee und Andreas den obligatorischen braunen P4 als Modell und ein kleines Säckchen mit Spenden, die ich gesammelt hatte. Da können die beiden dann mal schön zum Essen gehen! Sie wollten ja das Treffen schon seit Jahren ausrichten und hatten auch endlich ein Hotel gefunden. Als es dann soweit war, für 2019 zu planen war das Hotel verkauft und der neue Besitzer hatte alle vorgemerkten Termine gestrichen. Also ging die Suche von neuem los und das bei der kurzen Zeit, die noch bis zum Treffen blieb. Das Hotel Sternzeit in Wegberg war dann der Retter und bereit uns zu beherbergen mit Wohnmobil, mit Anhänger und mit Oldtimer! Ende gut, alles gut! Es war wieder ein wunderbares Treffen. Auch nach so vielen Jahren ist es immer wieder schön zu sehen, wenn die kleinen Opel auf der Straße wie Ameisen hinter einander fahren!

Jetzt bleibt zum Schluss nur noch der Termin und der Ort für 2020 offen. Unser Teilnehmer Klaus-Dieter Mehmecke hat sich gemeldet, er würde das Treffen in Harz machen wollen, aber eine Vorlaufzeit bis 2021 wäre ihm lieber. Aber wenn sich keiner findet, versucht er, es zu organi­­sieren! Im Laufe des Abends bekamen wir dann noch grünes Licht von unserem Freund und Clubmitglied Horst Augustin!  Er richtet mit seiner Frau Ruth das Treffen 2020 vom 18. bis 21. Juni 2020 aus und es geht in den hohen Norden!

Bis 2020, euer Typreferent Hansi Silbernagel und Uschi Silbernagel

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