Huch, wie die Zeit doch rast. Eben erst noch die Idee gehabt, einen Alt-Opel Stammtisch in Karlsruhe zu gründen, und, schwupps, fast den zweiten Geburtstag verpasst.
Wie alles begann … Stefan und ich (Simon), beide aus dem Raum Karlsruhe, waren zuvor regelmäßig beim Stammtisch Rhein-Neckar. Anfangs in Heidelberg, später in Lampertheim. Aber ca. 90 km einfache Fahrt für ein Bier und ein Pläuschen? Dazu noch freitags abends auf der vollen Autobahn dorthin? Das muss sich ändern. Ach, wie schön wäre das, wenn es etwas in Karlsruhe gäbe. Auf dem Jahrestreffen 2024 im Stöffelpark reifte die Idee immer weiter und nach ein paar ausführlichen Gesprächen mit ein paar Vorstandsmitgliedern später war der Entschluss gefasst. Im August will ich etwas starten. Zu Hause angekommen, meine Idee gleich mit Stefan geteilt. Der meinte nur, dass ich da bei ihm offene Türen einrennen würde. „Lass uns mal machen“, war seine Antwort. Die erste Zusage stand sehr schnell, da mein Vater, Detmar, sofort Feuer und Flamme war. Damit hatten wir schon unseren ersten Stammtisch-Besucher. Zuerst mal auf die Suche nach einem geeigneten Restaurant gemacht. Kaum stand die Location, haben wir Clubmitglieder in der Umgebung abtelefoniert und eine Facebook-Gruppe gegründet. Stefan und ich dachten uns, dass wir schon dankbar wären, wenn so ca. 7–8 Personen kommen würden. Ach, wir Kleingläubigen. Sage und schreibe 24 Personen mit 11 schönen Autos kamen auf Anhieb zu unserem allerersten Stammtisch (gerne den Bericht dazu auf der Homepage nachlesen). Ok, dann kommt ja der Winter, da kommen bestimmt weniger. Pustekuchen. Vielleicht nur die Anfangsbegeisterung? Fehlalarm. Seit zwei Jahren kommen jedes Mal zwischen 15 und 25 Opel-Begeisterte, immer am ersten Dienstag im Monat, in Karlsruhe zusammen. Mal mit dem eigenen Schätzchen, mal, wetterbedingt, mit dem Alltagsauto. Der Austausch ist jedes Mal wertvoll und begeistert mich immer wieder. Mittlerweile haben wir auch einen TÜV-Prüfer unter den regelmäßigen Besuchern, dem ich mittlerweile auch schon den passenden Opel über den Club vermitteln konnte. 2–3 Franzosen sind durch die Grenznähe auch so gut wie immer dabei und sogar die Frauenquote ist in den letzten Monaten erfreulich gestiegen.






An dieser Stelle möchte ich mich bei Stefan Rittig und meinem Vater Detmar Toniolo für ihre „Starthilfe“ bedanken. Ebenso den Clubvorständen Andreas Spang für den Motivationsschub und Lothar Rindt für die Feinheiten, wie man überhaupt so einen Stammtisch aufbaut, und die rechtlichen Dinge. Aber vor allem bedanke ich mich bei all den zahlreichen Teilnehmern, mit denen dieser Stammtisch mehr als nur eine Eintagsfliege war und ist.
Simon Toniolo *5523