Das diesjährige Typgruppentreffen fand vom 17.-19. Juli in Bad Dürkheim in der Pfalz statt. Schon fast traditionell trafen fast alle Teilnehmer bereits am Donnerstag im „Kurpark Hotel“ ein. Heinz Wackermann hatte das Treffen organisiert. Hier vorab schonmal ein dickes Lob an Heinz. Es war super durchorganisiert. So konnte man bereits am Donnerstag Abend an einer Weinprobe teilnehmen, mit Verkostung. Die Nicht-Weintrinker sammelten sich und speisten in einem nahe gelegenen Restaurant.

Am Freitag ging es nach dem Frühstück zunächst zu Fuß los. Es stand eine Stadtführung durch Bad Dürkheim auf dem Programm. Wir erfuhren viel Wissenswertes über die Stadtgeschichte. Unter anderem wurde dort früher arsenhaltiges Wasser als „Heilwasser“ angewendet, ohne dieses zu wissen. Als die Todesfälle sich häuften hatte man das Wasser untersucht und die Heilkuren damit sofort eingestellt.

Um 14 Uhr fuhren wir in Fahrgemeinschaften zum Hambacher Schloss. Hier wurde erstmals 1832 die schwarz-rot-goldene Flagge aufgezogen. Das Schloß, damals wie heute eine Ruine, gilt als Wiege der deutschen Demokratiebewegung. Wir bekamen auch hier eine sehr informative Führung. Ferner hatte man vom Schloß, welches am Berg gelegen ist, eine traumhafte Aussicht über die Region.

Am Abend hatte Heinz einen Tisch im „Dürkheimer Riesenfass“ reserviert, dem größten Fass der Welt. Glücklicherweise hatten wir unseren Tisch draußen, denn es war sehr warm. Bei Benzingesprächen und guter Pfälzer Küche ließen wir den Tag ausklingen.

Am Samstag ging unsere Ausfahrt zunächst ins etwa 44km entfernte Altlußheim. Dort befindet sich das „Museum Autovision“, welches sich mit alternativen Antrieben an Kraftfahrzeugen befasst. In der Regel werden hier Seminare abgehalten. Das Museum hat nämlich einen ausdrücklichen Bildungsauftrag und bekommt für Fortbildung entsprechende Unterstützung.

Im Museum erwarteten uns Exponate verschiedenster Antriebsarten: vom Elektroauto verschiedenster Epochen über Gasantriebe, Hybrid- und Wasserstoffantrieb war alles vertreten. Ferner beherbergt das Museum eine recht große Sammlung von Bugatti-Autos.

Gegen Mittag fuhren wir weiter nach Speyer. In der Hausbrauerei „Domhof“ wurde ein vorzügliches Mittagessen serviert, bevor es anschließend in den Dom zu Speyer ging. Auch hier bekamen wir eine äußerst informative Führung. Und im Dom war es angenehm temperiert…

Die Rückfahrt zum Hotel erfolgte individuell, so dass jeder Gelegenheit zum Verschnaufen hatte. Abends ging es dann ins Hotel-Restaurant, wo das Büffet auf uns wartete. Nach dem Essen erfolgte die feierliche Übergabe des typgruppeneigenen Wanderpokals an Heinz. Der darf ihn nun 1 Jahr behalten, dann wandert er an die nächsten Ausrichter.

Bei kühlen Getränken und netten Gesprächen ließen wir den Abend ausklingen, bevor es am Sonntag nach dem Frühstück hieß: tschüss und bis bald! Danke Heinz!

Und hier kommen wir schon zum Ausblick für 2027: die Vorstellung der Baureihe Senator/Monza erfolgte dann vor 50 Jahren, auf der IAA 1977. Dies wird der Anlaß für ein ganz besonderes Treffen, auf das ich jetzt bereits hinweisen möchte:

Gerhard und Toni aus Österreich laden uns auf die „Burg Plankenstein“ ein, um das Jubiläum eine ganze Woche lang zu feiern. Der Termin steht bereits fest: vom 10.-17.07.27 wird die Burg Plankenstein von den Opelanern eingenommen werden. Näheres gibt es in der offiziellen Einladung, die zum Jahresende kommen wird. Ich bitte also jetzt schon darum, diesen Termin im Kalender zu notieren.

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