Back to the roots

Back to the roots

Carsten Rückert *4636 hat zum Rekord A/B-Treffen nach Rüsselsheim eingeladen, dorthin wo unsere Rekord A/B vom Band gelaufen sind.
Am Freitag von 14-16 Uhr fanden wir uns in seinem Café Anna Blume zum Plausch und mit großer Wiedersehensfreude ein. Hier bekamen wir auch etwas Infomaterial über Rüsselsheim und ein tolles Rekord T-Shirt. Ein Teil des Parkplatzes war „only for Rekords“.
Angereist sind 7 Rekord A und 6 Rekord B, sowie einem P2 Coupe und einem Insignia (hier sind die Rekorde noch nicht fertig restauriert). Gestärkt durch Kaffee und Kuchen fuhren wir zum Mausoleum der Familie Opel gegenüber einer schönen alten Tankstelle (leider nicht mehr in Betrieb). Mit der freundlichen Erlaubnis der Familie Opel durfte Carsten uns das Mausoleum sogar aufschließen und so konnten wir es auch von innen bewundern. Das war ein ganz besonderes Erlebnis.
Dann fuhren wir zum „Dauerparker“ und gingen zu Fuß weiter zur Rüsselsheimer Festung und bekamen dort eine Führung durchs Industriemuseum mit der Geschichte der Stadt, wozu natürlich auch Opel gehört. Weiter zum American Diner auf die Dachterrasse, wo unsere reservierten Tische gut an den Opel Fahnen zu erkennen waren. Gut gesättigt fuhren wir zum Hotel und ließen den Abend auf Picknick-Stühlen an unseren Rekorden ausklingen.
Am Samstag bekamen wir die nächste Museumsführung, die Ginsheimer Rheinschiffsmühle. Ein Nachbau, in dem uns die Technik und Geschichte sehr anschaulich erklärt wurde. Dann wurde es sehr spannend und geheimnisvoll. Wir fuhren zur alten Opel-Rennbahn, stellten unsere Oldis in der Nähe ab, denn zur Rennbahn ging es zu Fuß weiter. Wir bekamen je Fahrzeug ein Kärtchen, vorn ein Bild von einem Rekord, hinten eine Nummer. Großes Rätselraten.
Nun bereitet Carsten und sein Team ein Rennen vor. Die Nummern fanden sich auf Modellautos wieder und wir konnten vom Podest aus das spannende Rennen beobachten. Eine tolle Idee, die große Begeisterung fand.
Es ging zurück zu unseren Fahrzeugen, dort baute das Team vom Carsten Tische und Bänke auf und wir beobachteten derweil einen wunderschönen alten Trecker, der über den Feldweg sich uns näherte. Die nächste Überraschung, denn er brachte unser Mittagessen.
Noch die Siegerehrung vom Rennen vollzogen und schon ging es weiter. Wir machten eine schöne Ausfahrt zum Feldberg. Leider zog es sich etwas zu, so dass wir keine so gute Aussicht hatten und es begann auch noch zu regnen. Bei genauem beobachten sah man ein paar Sorgenfalten in Carstens Gesicht. Aber das lag sich wieder ganz schnell, denn als wir weiterfuhren, hörte es schon wieder auf zu regnen. So steuerte er einen schönen Parkplatz am Fuße des Feldberges an. Das nächste Picknick wurde uns bereitet. Wieder die Tische und Bänke aufgestellt und schnell war mit den vielen Händen die Kaffeetafel gedeckt. Wir staunten nicht schlecht, wurden wir doch super gut über den ganzen Tag versorgt.
Auf dem Rückweg zum Hotel hatten wir über einen Weinberg einen tollen Blick auf das Opelwerk.
Kurz aufs Zimmer und dann gab es auch schon das Abendessen. Den Abend ließen wir wieder auf dem Parkplatz ausklingen. Es gab ja viel zu erzählen. Das tolle Treffen mit der super Verpflegung unterwegs, das besondere Autorennen, neues und altes über unsere Schätzchen, wer was repariert oder restauriert, Teilesuche und und und.
Am Sonntag nach dem Frühstück standen wir noch lange auf dem Parkplatz, haben die Gespräche vom Vortag weitergeführt und uns nach und nach verabschiedet. Zwischenzeitlich konnten wir noch 2 Rekorde begrüßen, die vorher keine Zeit fanden, um am Treffen teilzunehmen.
Wir haben uns alle gefreut, uns wieder zu sehen, und nun freuen wir uns aufs nächste Wiedersehen 2021 in Bexbach im Saarland, ausgerichtet von Andreas Kugler *4189.
Ein ganz großes Dankeschön an Carsten, Sabine und ihr Team. Es war spitze.