Bericht vom 11. Calibra-Hoftreffen am 23. April 2016 in Dingelbe

Calibra-Hoftreffen am 23. April 2016

Das Calibra-Hoftreffen am „Calibra-Stall“ erfreut sich weiterhin stetiger Beliebtheit.
Das zeigen nicht nur die Besucherzahlen.
In diesem Jahr konnten 62 Gäste-Calibra aus nah und fern begrüßt werden. Aber auch viele oft langjährige Freunde die auch ohne eigenen Calibra anreisen.

Da jedes Jahr auch Gäste aus dem Ausland kommen hatte ich die Einladung angepasst. Denn nun heißt es: „Internationales Calibra-Treffen“. Jeweils 3 Calibra reisten aus Österreich mit bis zu 900 km Anreise, den Niederlanden und auch wieder aus der Schweiz an. Sie hätten natürlich auch alle in einem Calibra anreisen können, wollten aber unbedingt ihre Youngtimer-Schätze selbst pilotieren. Für viele ist das Calibra-Hoftreffen zur Saisoneröffnung des neuen Jahres geworden.
Hof und Stall waren wie in jedem Jahr passend geschmückt mit vielen, auch neuen, Accessoires aus dem Hause Opel. Auf dem alten Opel-Frigidaire-Kühlschrank aus den 50ern stand in diesem Jahr ein Original Mikrofiche-Lesegerät für die Gäste zur Benutzung bereit. Das Gerät mit diversen Mikrofiches hatte ich von befreundeten Opelanern geschenkt bekommen und es hat nun im Calibra-Stall einen schönen Platz gefunden.
Erstmals in diesem Jahr habe ich dann auch gleichzeitig das erste Calibra-Sonderkarosserien-Treffen veranstaltet. Auf Facebook habe ich im letzten Jahr eine entsprechende geschlossene Gruppe gegründet die die Besitzer dieser außergewöhnlichen Fahrzeuge zusammenführt. Mittlerweile habe ich dort weltweit 30 Besitzer zusammenführen können wovon immerhin 6 Mitglieder ihre Schätze mitgebracht hatten und weitere 4 mit anderen Fahrzeugen angereist waren da sich z.B. ihre Sonderkarosserien noch in der Restauration befinden. Mit meinen eigenen 3 Sonderkarosserien waren also 9 davon vor Ort. Ich habe die Besitzer entsprechend zusammengeführt um einen Erfahrungsaustausch sowie ein persönliches Kennenlernen zu ermöglichen. Davon wurde reger Gebrauch gemacht.

Vorstellung Lukas Stepputat

Typgruppe Astra F/G

Der Opel Virus, oder die Opel Gene, wurden mir quasi schon als kleines Kind durch meinen Vater in die Wiege gelegt. Mein Vater, Andreas Stepputat, ist selber auch schon seit über 25 Jahren Club Mitglied und im Besitz von mehreren Alt Opel Fahrzeugen mit denen ich somit auch schon in meiner jüngsten Kindheit ständig in Kontakt kam.

Ein weiteres Kriterium war die Gegebenheit, dass mein Vater, ebenfalls seit mittlerweile mehr als 25 Jahren Betreiber der Firma ABS-Auto Center in Bergisch Gladbach ist, und sich ausschließlich mit der Beschaffung von Ersatzteilen für Opel Fahrzeuge beschäftigt. Schon in jüngster Kindheit bin ich ständig aus Interesse oft mit in die Firma gefahren und hab angefangen mich mit dem Thema Automobil, speziell Opel, zu befassen.

Meine ersten richtigen Erfahrungen im Opel-Bereich machte ich damals in der Firma meines Vaters im Ersatzteillager. Im Alter von 6 Jahren lernte ich dann bereits das Opel Lager- und Ersatzteil-Nummernsystem kennen, und konnte dann meinem Vater beim Tagesgeschäft in der Firma hilfreich zur Hand gehen. Nachdem mir dann immer mehr bewusst wurde, wofür die einzelnen Ersatzteile bestimmt waren, entdeckte ich dann später im Alter von 10 Jahren die Mechanik rund um die Opel Modelle. Von da an interessierte ich mich nun für die Fahrzeugmechanik. Von nun an kaufte ich mir von meinem Taschengeld die ersten „So wird’s gemacht Bücher“. Messe Besuche wie Techno Classica und IAA durften ab sofort auch nicht fehlen. Aber das wirkliche Jahres Highlight waren und sind nach wie vor für mich immer noch die Alt-Opel-Treffen. Sowohl das große Jahrestreffen der IG als auch bestimmte Typgruppentreffen.

Später dann, mit 14 Jahren mittlerweile in der 8. Klasse angekommen, stand das erste 3-wöchige Schulpraktikum an, welches erfolgreich bei einem Bosch Service absolviert wurde. Im gleichen Jahr noch, 2012 begann ich dann mit meinem Vater die Vollrestauration eines Ascona C H+T Cabrios aus dem Jahre 1985.

Zwei Jahre später in der 10. Klasse stand dann erneut ein Praktikum an, was mich dann erstmals zu meiner vollsten Zufriedenheit zu einem Opel-Vertragshändler in die Werkstatt führte. Nach meinem erfolgreich absolvierten Schulabschluss begann ich dann bei einem anderen Opel-Vertragshändler in Köln meine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker. Zwischenzeitlich ging es dann auch in die heiße Phase, in Kürze endlich selber einmal einen Opel zu steuern.

Mit 17 Jahren bestand ich die Führerscheinprüfung und hielt ab sofort Ausschau nach meinem ersten eigenen Opel. Die Wahl fiel dann auf ein Astra F Cabrio. Aufgrund der beschränkten finanziellen Möglichkeiten erwarb ich ein Cabrio, in welches noch viel Zeit und Arbeit investiert werden musste. In jeder freien Minute nach Feierabend und an den Wochenenden schraubte ich dann in den Räumlichkeiten der Firma meines Vaters an meinem Cabrio. Mittlerweile ist es ein superschönes und fast perfektes Cabrio geworden, welches nur noch im Sommer bewegt wird. Mittlerweile habe ich mir auch noch einen schönen Astra F Caravan zugelegt, der mir von meinem Meister in der Firma angeboten wurde, sich in einem Top-Zustand befand und mit sehr vielen werkseitigen Extras ausgestattet war. Diese beiden Astras werden nun ausschließlich im Sommer von mir im Wechsel bewegt. Für den Winter musste dann ebenfalls ein Astra F, diesmal aber ein Dreitürer mit 60 PS, herhalten. Somit bin ich nun stolzer Besitzer von 3 verschieden Astra F Modellen.

Mittlerweile habe ich auch seit Januar 2018 meine Lehre zum KFZ-Mechatroniker erfolgreich abgeschlossen und bin in das unbefristete Angestelltenverhältnis als Mechatroniker übernommen worden. Als nächsten Schritt freue ich mich nun auf die Aufgaben in der Alt-OPEL-IG als Co-Typgruppenreferent und den zukünftigen Erfahrungsaustausch mit allen Club-Mitgliedern.

Back to the roots

Back to the roots

Carsten Rückert *4636 hat zum Rekord A/B-Treffen nach Rüsselsheim eingeladen, dorthin wo unsere Rekord A/B vom Band gelaufen sind.
Am Freitag von 14-16 Uhr fanden wir uns in seinem Café Anna Blume zum Plausch und mit großer Wiedersehensfreude ein. Hier bekamen wir auch etwas Infomaterial über Rüsselsheim und ein tolles Rekord T-Shirt. Ein Teil des Parkplatzes war „only for Rekords“.
Angereist sind 7 Rekord A und 6 Rekord B, sowie einem P2 Coupe und einem Insignia (hier sind die Rekorde noch nicht fertig restauriert). Gestärkt durch Kaffee und Kuchen fuhren wir zum Mausoleum der Familie Opel gegenüber einer schönen alten Tankstelle (leider nicht mehr in Betrieb). Mit der freundlichen Erlaubnis der Familie Opel durfte Carsten uns das Mausoleum sogar aufschließen und so konnten wir es auch von innen bewundern. Das war ein ganz besonderes Erlebnis.
Dann fuhren wir zum „Dauerparker“ und gingen zu Fuß weiter zur Rüsselsheimer Festung und bekamen dort eine Führung durchs Industriemuseum mit der Geschichte der Stadt, wozu natürlich auch Opel gehört. Weiter zum American Diner auf die Dachterrasse, wo unsere reservierten Tische gut an den Opel Fahnen zu erkennen waren. Gut gesättigt fuhren wir zum Hotel und ließen den Abend auf Picknick-Stühlen an unseren Rekorden ausklingen.
Am Samstag bekamen wir die nächste Museumsführung, die Ginsheimer Rheinschiffsmühle. Ein Nachbau, in dem uns die Technik und Geschichte sehr anschaulich erklärt wurde. Dann wurde es sehr spannend und geheimnisvoll. Wir fuhren zur alten Opel-Rennbahn, stellten unsere Oldis in der Nähe ab, denn zur Rennbahn ging es zu Fuß weiter. Wir bekamen je Fahrzeug ein Kärtchen, vorn ein Bild von einem Rekord, hinten eine Nummer. Großes Rätselraten.
Nun bereitet Carsten und sein Team ein Rennen vor. Die Nummern fanden sich auf Modellautos wieder und wir konnten vom Podest aus das spannende Rennen beobachten. Eine tolle Idee, die große Begeisterung fand.
Es ging zurück zu unseren Fahrzeugen, dort baute das Team vom Carsten Tische und Bänke auf und wir beobachteten derweil einen wunderschönen alten Trecker, der über den Feldweg sich uns näherte. Die nächste Überraschung, denn er brachte unser Mittagessen.
Noch die Siegerehrung vom Rennen vollzogen und schon ging es weiter. Wir machten eine schöne Ausfahrt zum Feldberg. Leider zog es sich etwas zu, so dass wir keine so gute Aussicht hatten und es begann auch noch zu regnen. Bei genauem beobachten sah man ein paar Sorgenfalten in Carstens Gesicht. Aber das lag sich wieder ganz schnell, denn als wir weiterfuhren, hörte es schon wieder auf zu regnen. So steuerte er einen schönen Parkplatz am Fuße des Feldberges an. Das nächste Picknick wurde uns bereitet. Wieder die Tische und Bänke aufgestellt und schnell war mit den vielen Händen die Kaffeetafel gedeckt. Wir staunten nicht schlecht, wurden wir doch super gut über den ganzen Tag versorgt.
Auf dem Rückweg zum Hotel hatten wir über einen Weinberg einen tollen Blick auf das Opelwerk.
Kurz aufs Zimmer und dann gab es auch schon das Abendessen. Den Abend ließen wir wieder auf dem Parkplatz ausklingen. Es gab ja viel zu erzählen. Das tolle Treffen mit der super Verpflegung unterwegs, das besondere Autorennen, neues und altes über unsere Schätzchen, wer was repariert oder restauriert, Teilesuche und und und.
Am Sonntag nach dem Frühstück standen wir noch lange auf dem Parkplatz, haben die Gespräche vom Vortag weitergeführt und uns nach und nach verabschiedet. Zwischenzeitlich konnten wir noch 2 Rekorde begrüßen, die vorher keine Zeit fanden, um am Treffen teilzunehmen.
Wir haben uns alle gefreut, uns wieder zu sehen, und nun freuen wir uns aufs nächste Wiedersehen 2021 in Bexbach im Saarland, ausgerichtet von Andreas Kugler *4189.
Ein ganz großes Dankeschön an Carsten, Sabine und ihr Team. Es war spitze.

Freigabe für Reifen

Freigabe für Reifen

Hallo, die Reifengröße passt sehr gut auf den Olympia Rekord und das Fahrverhalten ist viel besser. Die Reifenbezeichnung ist 165/80 R13 83 T. Ich fahre diese Reifen schon seit 1996 ohne Probleme.

London to Brighton Veteran Car Run 2010

London to Brighton

Ein vor 1905 gebauter Veteran macht Spaß, das ist den Gesichtern der Fahrer anzusehen. Aber die 86 Kilometer zwischen London und dem Seebad Brighton können sehr lang werden, wenn man unterwegs schrauben muss.