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Typgruppenübersicht
Typgruppe Motorräder
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Typ-Referent
Jürgen Nöll
Höngenstrasse 69
65428 Rüsselsheim
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Telefon: 06142 - 32545
Fax: 06142 - 32545
noell@alt-opel.eu
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Jürgen Nöll, neuer Typreferent Motorräder
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1949 in Mainz geboren.
Maschinenbau- Studium in Rüsselsheim. Seit dem in der Automobilindustrie im Bereich der Motorenentwicklung und Erprobung tätig, heute als Leiter des Bereichs Emissions-Messtechnik.
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Mitte der 60er Jahre erste Kontakte mit dem motorisierten Zweirad. NSU Quickly TT heißt der erste fahrbare Untersatz, der sich heute in den Ausstellungsräumen des Deutschen Zweiradmuseums Neckarsulm befindet.
Neben Motorrädern der Marken Honda, Yamaha und Ducati kommt 1976 der erste Motorrad-Oldtimer ins Haus - wieder eine NSU. Im Laufe der Jahre entsteht seine Motorrad-Kollektion mit Schwerpunkt Ducati, NSU und Opel, darunter einigen interessanten Rennmaschinen. Zu seinem Interesse an der Fahrzeugtechnik und seiner Leidenschaft am Restaurieren entdeckt er bereits Ende der 70er Jahre seine Vorliebe zum Schreiben. |
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Hieraus ergeben sich dann fast zwangsläufig Kontakte zu den Redaktionen der einschlägigen Fachpresse wie Motorrad Classic, Moto Ciclismo d'Epoca, Oldtimer Markt, Oldtimer Praxis und weiteren. Seitdem mehr als 200 Veröffentlichungen rund um die Motorrad-Historie. Aber auch als Buchautor zu Themen wie Motorrad Restaurierung, Opel-Motorräder, NSU-Rennmaschinen sowie durch seine feste Mitarbeit beispielsweise an den Motorrad-Jahrbüchern hat sich Jürgen Nöll über zwei Jahrzehnte hinweg einen anerkannten Ruf in der Szene als Motorrad-Historiker und Autor erworben.Seit 1996 Vorstandstätigkeit im renommierten Veteranen-Fahrzeug-Verband e. V. (VFV) einem der größten Oldtimer-Verbände Europas. Hier wird ihm die Gesamtleitung der Präsentat-ionsläufe für historische Rennmaschinen sowie die Leitung der VFV-Redaktion übertragen.
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Jürgen Nöll *3500
Typreferent Motorräder
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130 Motorrad-Raritäten in Oberitalien. Wir hissten mit einer betagten Motoclub die Opelflagge.
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Mit einer Opel-Motoclub in Oberitalien
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Text u. Fotos: Jürgen Nöll
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Mit dem Oldie durchs oberitalienische Trentino. Dafür hatten wir bis zuletzt geschraubt. Jahre, sogar Jahrzehnte lang verbrachte ich meinen Urlaub mit der Familie in der Region rund um den Gardasee. Kannte die besten Kneipen von Riva, die gepflegtesten Ristorantes in Limone und die schönsten Weinlokale von Bardolino. Und immer wieder zu Ostern, wenn es hier von Motorrädern geradezu wimmelte, wenn die Motorradfreaks aus Süddeutschland mal eben über die Alpen brummen um hier die ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühlings zu genießen, immer dann packte mich der Neid. Nein, mit dem Motorrad hatte ich es bis hier hin noch nie geschafft. Und mit einem Klassiker schon gar nicht.
Doch das sollte sich ändern. Der ADAC, der einst als Motorradfahrer-Vereinigung Deutschlands zur Wahrnehmung und Interessenvertretung der zweirädrigen Zunft gegründet wurde, besann sich auf seinen Ursprung und wollte mit einem repräsentativen Querschnitt durch die internationale Motorrad-Historie seinen runden Geburtstag feiern. So zu sagen back to the roots. |
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An unserer fast 80 Jahre alten Opel Motoclub hatten sich bei der letzten Rallye in der Eifel die Zahnräder des Lichtmaschinenantriebs verabschiedet und dabei so viel Späne produziert, dass es nahezu 3 Monate dauerte, bis die Maschine wieder einsatzfähig war. Die Maschine meines Freundes war noch gar nicht groß gelaufen, da die Restaurierung erst unmittelbar vor Antritt der Reise abgeschlossen werden konnte. Mit etwas gemischten Gefühlen ging es dann, die beiden Maschinen auf dem Hänger, in Richtung Süden. .Im Herzen des Trentino liegt Trento, die geschichtsträchtige Hauptstadt der Region. Tausende Urlauber streifen alljährlich die, vor über 2000 Jahren gegründete Stadt an der Etsch leider nur auf der Durchreise in den Süden. Aufgrund ihrer zentralen Lage bildet die Stadt einen idealen Ausgangspunkt für die bevorstehenden Tagesetappen. Papierabnahme, technische Abnahme, Einchecken im Hotel. Das Standard-Programm eben. Doch zuvor erfolgt das Abladen der Maschinen.
Drei Stunden heftigster Dauerregen auf der
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Autobahn hatten den Tachometer meiner Opel zur Wasseruhr, die Ölpumpe zur Wasserpumpe werden lassen. Der zweiten Maschine, eine Neander mit 1000er Motosacoche-Motor, war es nicht besser ergangen. Das Wasser war überall eingedrungen. Es tropfte jetzt aus den Werkzeugbehältern genauso wie aus Scheinwerfergehäuse und Zündlichtmaschine. Und dennoch: unmittelbar nach dem Abladen wollten wir es wissen. Springen unsere Maschinen in diesem jämmerlichen Zustand noch an oder verbringen wir bereits den ersten Abend mit Funkensuche in der Tiefgarage des Hotels?
Doch alle Befürchtungen sind unbegründet: Zunächst ballert die Neander los. Brutal und ungedämpft entweichen die Verbrennungsgase der beiden Zylinder dem gemeinsamen Endrohr. Dass schließlich auch meine Opel in dieses Concerto quattro tempi mit einstimmt ist nur an den Vibrationen am Lenker zu bemerken. Ihr Sound aus den beiden granatenförmigen Schalldämpfern geht vollends unter, als die Neander mit erhöhter Motordrehzahl auf Betriebstemperatur gebracht wird.
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Die einzelnen Tagesetappen der ADAC-MotoClassic
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Am nächsten Morgen um 8:30 ist Start. Unmittelbar vor dem Grand Hotel Trento auf dem Dante-Platz finden sich die Teilnehmer ein. Fast 130 Motorrad-Oldtimer und Klassiker bilden eine imposante Kulisse. In insgesamt 4 Klassen wird gestartet, wobei die Klasse 1, die Klasse mit den ältesten Maschinen, zuerst gestartet wird. Paarweise geht es auf die Strecke. Während die erste Tagesetappe nach Riva an die malerisch gelegene Nordspitze des Gardasee führt, geht es bei den nächsten Etappen in die Trentiner Berge. Und hier geht es dann richtig zur Sache. Bereits kurz hinter der Stadt führt uns die Streckenbeschilderung, die mit den Rallye-Symbolen des Veteranen-Fahrzeug-Verbandes (VFV e.V.) ausgezeichnet markiert ist, erwarten uns ungeahnte Steigungen. Enge Spitzkehren und eine, wie sich schon sehr bald herausstellt, viel zu lange Getriebeübersetzung erfordern meine ganze Aufmerksamkeit. Immer wieder begrenzen meine Knie, sozusagen als natürliche Anschläge, den Lenkeinschlag in den Serpentinen. Hinzu kommt die veränderte Schwerpunktslage durch die relativ weit hinten sitzende Sozia. Besonders problematisch wird es dann noch, wenn uns gerade dann Autos entgegen kommen, wenn wir um eine solche Kehre eiern.
Ein fürchterliches Geschaukel. Jetzt nur
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nicht zu viel die Kupplung schleifen lassen. Die ist aus Naturkork. Wenn die verbrennt, dann prost Mahlzeit. Dann kann ich am Abend die Trentiner Apotheken und Drogerien abklappern und alle Korkstopfen zusammenkaufen um daraus neue Belege zu schnitzen. Das Fahrverhalten der Neander ist noch schlechter. Erst als der Soziussattel ein ganzes Stück weiter nach vorn verstellt wird, verbessert sich die Straßenlage merklich. Hoffentlich überstehen unsere luftgekühlten Motoren diese Strapazen schadlos. Hohe Drehzahlen und durch die niedrigen Fahrgeschwindigkeiten kaum Fahrtwind, die Auspuffrohre der Neander sind schon verdächtig blau angelaufen.
Ständig wechselnde Steigungen erfordern ein permanentes arbeiten mit der manuellen Zündverstellung. Während sich an der rechten Lenkerhälfte der Drehgasgriff wie bei den modernen Maschinen befindet, besitzen unsere Maschinen auf der linken Seite noch einmal so einen Griff. Mit ihm wird manuell die Zündung verstellt und an den jeweiligen Betriebszustand des Motors angepasst. Bei Motorrädern der Nachkriegszeit übernehmen diese Zündverstellung spezielle Fliehgewichte während heute dem Motorradfahrer meist kennfeldgesteuerte Elektronikzündungen die Arbeit abnehmen.
Erstaunlich wie gut die noch älteren
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Maschinen, die Wanderer, Schütthoffs, DKW´s u.s.w. die Strecke bewältigen. Zwar etwas langsamer als wir, aber scheinbar ohne nennenswerte Probleme. Wir fahren vorbei und winken. Oben, auf dem Passo di Vezzena werden wir uns wieder sehen... wenn das alte Eisen hält. Sechzehn Prozent Steigung, die Motoren pfeifen auf dem letzten Loch. Doch irgendwann ist es geschafft. Die Aussicht genießen, ein Gläschen Vino rosso, ein Capuccino und weiter geht es. Halt, noch die Bordkarte abstempeln lassen. Um ein Haar hätten wir es vergessen. Über den sogenannten Kaiserweg geht es dann wieder talwärts. Jetzt sind die Bremsen gefragt. Die Motoren haben Pause. Mit geschlossenem Gasschieber brabbeln sie vor sich hin und schießen beim Zurücknehmen der Zündung kräftig Salut.
Nicht mehr enden wollende Gefällestücke verlangen den alten Dosendeckel-Bremsen alles ab. Die Kühlung durch den Fahrtwind reicht längst nicht mehr aus. Den Handbremshebel bis zum Anschlag am Gasdrehgriff gezogen, den Fußbremshebel bis auf den Auspuffkrümmer durchgetreten, schiebt die Fuhre auf eine Spitzkehre zu. Dahinter eine tiefe Schlucht. Viel zu schnell. Mehr bremsen geht nicht. ´Der Motor´, durchzuckt mich ein Gedanke! Motorbremse! Noch ca. 50 Meter, und die Maschine wird schneller statt langsamer.
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Unsere Motoclub startete mit der Nummer 14
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Die Zweizylinder-Neander zeigte sich unerwartet durstig.
Zum Glück gab es den „Gelben Engel“ des ADAC.
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Blitzschnell schalte ich zurück in den ersten Gang. Und dann ist auch schon die Kehre da. Buchstäblich auf der letzten Rille sägen wir durch die Kurve, kommen am Kurvenausgang über den Fahrbahnrand hinaus, touchieren fast die Leitplanke. Kurz darauf ein Faustschlag in die Rippen. Will sagen, ´fahr mit mir hinten drauf nicht immer so schnell durch die Kurven. Trentino ist schließlich nicht Hockenheim`. Oh ja, meine bessere Hälfte hinten auf dem „Hochsitz“ hatte ich völlig vergessen.
Mit feuchten Händen fahre ich bei der nächsten Möglichkeit rechts ran. Verschnaufen. Das war knapp. Es riecht nach verbrannten Bremsen, nach verbranntem Lack. Tatsächlich, die ursprünglich silbern lackierte hintere Bremstrommel raucht wie ein Holzkohlegrill. Sie hat sich tiefschwarz verfärbt, ist mit großen Brandblasen übersät, die hier und da schon aufgegangen sind. Der verkohlte Lack hat sich regelrecht verflüchtigt. Blankes Blech. Macht nichts – das lässt sich wieder richten. Hauptsache wir haben die Fuhre noch mal um die Ecke gekriegt.
Als die Bremsen dann etwas abgekühlt sind, setzen wir den „Pass-Abstieg“ fort und lassen uns von der malerischen Gegend ablenken. Eine atemberaubende Fernsicht, bizarre Felsen und idyllisch gelegene Gebirgsseen, die Gegend ist traumhaft. Auch die nächsten Etappen führen immer wieder durch altertümlich anmutende Bergdörfer und lassen uns glauben, die Zeit sei vor hundert und mehr Jahren einfach stehen geblieben.
Die letzte Etappe führt uns schließlich auf den Hausberg Trentos, den Monte Bondone. Hinauf über die Strecke, auf der noch
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regelmäßig Motorradrennen zur italienischen Bergmeisterschaft ausgetragen werden. Die italienische Polizei eskortiert mit Motorrädern das Teilnehmerfeld geschlossen aus der Stadt hinaus. Dann ist freie Fahrt. Wieder Serpentinen, doch diesmal ohne Sozia. Unsere Frauen haben sich entschieden, den letzten Tag für einen Einkaufsbummel durch die unzähligen kleinen Geschäfte und Boutiquen zu nutzen.
Jetzt könnte man mal so richtig mit Schmackes den Berg rauf, doch immer wieder springt bei der Motoclub der erste Gang heraus. Einmal sogar mitten in der Kehre. Es ist so steil, dass die Maschine sofort stehen bleibt. Links und rechts fahren die anderen an mir vorbei. Hoffentlich übersieht mich keiner. Doch es geht gut. Ein Anfahren ist hier unmöglich. Ich lasse mich ein Stück weit bergab rollen, bis zu einem flacheren Abschnitt. Dann geht es wieder bergauf. Den Rest der Strecke fahre ich im ersten Gang. Mit der linken Hand greife ich über den Buckeltank und halte den Hebel der Tankschaltung auf der rechten Seite fest gedrückt. So scheint der Gang drinnen zu bleiben.
Aber was für eine Fahrerei. Mit nur einer Hand am Lenker durch die nicht mehr enden wollenden Serpentinen. Hoch bis auf über 2000 Meter. Eine echte Zirkusnummer. Oben angekommen, wird das Schaltgestänge neu justiert und dann geht es wieder weiter. Für die Abfahrt hat der Veranstalter mit Rücksicht auf die Bremsen der alten Schätzchen eine andere, flachere Strecke gewählt. Ich eskortiere eine alte DKW, deren Zündkondensator offensichtlich nicht mehr ganz so fit ist. Unterwegs an einer
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Tankstelle steht die Neander. Öltank leer, Tankstelle geschlossen. Kein Problem, ich hatte meinen Öltank Anfang der Woche bis „Oberkante Unterlippe“ aufgefüllt. In eine leeren Öldose aus dem Mülleimer lassen wir einfach etwas ab, denke ich, und füllen es von der Opel in die Neander um. Zur Sicherheit werfe ich noch einen prüfenden Blick durch den Einfüllstutzen in meinen Öltank und stelle mit Entsetzen fest, dass der auch nahezu leer ist. Nach 300 bis 400 Kilometern???
Klar, die Öl-Dosierpumpe wird von der Nockenwelle des Motors angetrieben und arbeitet drehzahlabhängig. Und durch das permanente Fahren in den unteren Gängen war der Ölverbrauch überdurchschnittlich angestiegen. Ein nettes Pärchen mit einem MZ-Gespann hilft uns weiter. Ist zwar Zweitakt-Öl, aber die letzten Kilometer bergab wird’s schon gehen. Ankunft ist wie an den Tagen zuvor wieder auf dem Danteplatz im Zentrum Trients.
Allmählich senkt sich die Sonne und taucht die Motorräder in ein warmes orangerotes Licht. Wie immer erwarten uns zahlreiche Schaulustige um die seltenen Maschinen zu bestaunen. Wie immer wird gefachsimpelt und über das Erlebte erzählt. Doch etwas ist anders heute. Ein wenig Wehmut kommt auf. Es war die Schlussetappe.Bei der Siegerehrung am Abend wird die tapfere Opel noch einen Pokal für den Concours de Elegance erhalten und dann heißt es auch schon wieder Abschied nehmen. Bei einem Gläschen guten Marzemino im historischen Ambiente des Castel Noarna, oberhalb in den Bergen von Nogaredo.
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01.05.2008
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Blick über Trient, die Stadt die für einige Tage ganz im Mittelpunkt es Oldtimer-Geschehens stand.
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Strahlende Mienen: tolle Strecken, blauer Himmel und die Maschinen zeigen sich von ihrer besten Seite. Spielend bewältigt
die 1000er Neander alle Steigungen. Konstrukteur Ernst Neumann-Neander zeichnete vor 80 Jahren auch für das Fahrwerk
der Opel Motoclub verantwortlich.
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Der letzte Anstieg ist geschafft: mit gut 2000 Metern zählte der Monte Bondone, Hausberg der Trentiner,
zu den höchsten Bergen, die es bei der ADAC MotoClassic zu bewältigen galt
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Ein Baguette für alle Fälle: und wenn damit die Enten
gefüttert werden.
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Wer sagt´s denn: Die Jury wählte die futuristiche Motoclub
beim Concourse d´Elegance auf den 3. Platz.
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Rauchen gefährdet die Gesundheit: die Bremsen zahlreicher
Oldies wiesen nach den Abfahrten Verbrennungen 3. Grades auf.
Auch die der Opel.
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22 PS aus 500ccm leistet der luftgekühlte Einzylinder der
Sport-Version.
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. Obenliegende Ventile waren den S-Modellen der Motoclub
vorbehalten. Die Seitenventiler der Touren-Varianten
verfügten über 16 PS.
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Luftgepolsterte Fahrersitze sowie integrierte Karten- und
Handschuhfächer waren in den 20er Jahren bei Motorrädern
schlichtweg revolutionär.
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