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Hiermit möchte ich mich, als neuer, kommissarisch eingesetzter Typ-Referent für die Rekord E und Commodore C Fahrzeuge vorstellen.
Der Rekord E war das letzte Fahrzeug der Rekord-Baureihe und wurde zwischen August 1977 und September 1986 hergestellt. Man unterscheidet den Rekord E1 und den Rekord E2. Der Rekord E2 wurde ab Oktober 1982 hergestellt.
Als ich 1966 zur Adam Opel AG in Rüsselsheim kam, wurde in den Werksferien der Modell-
wechsel vom Rekord B zum Rekord C vollzogen. Ich hatte Gelegenheit, mir den Rekord C in der damaligen Fertig- und Endmontagehalle K-40 anzusehen. Meine Begeisterung für dieses Fahrzeug war sehr groß, aber ich hatte damals, als junger Familienvater, nicht das nötige Kleingeld um einen Rekord kaufen zu können.
Das Geld reichte nur für die Modelle Kadett B, dann Kadett C, später für den Ascona A und Kadett D.
Aber dann kam nach den Werksferien ´77 der neue Rekord E zur Auslieferung. Drei Monate später, im Oktober bekam ich dann meinen ersten, funkelnagelneuen Rekord. Aber auch hier musste noch gespart werden, daher nur
ein Zweitürer mit dem 2-Liter 90 PS Motor.
Mit diesem Auto bin ich dann 1 ½ Jahre lang, immer am Wochenende, die Strecke von Bischofsheim (bei Rüsselsheim) nach Essen
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zur Kraftwerksschule gefahren.
Im November ´79 kam ich dann als Kraftwerks-
meister zurück.
Schon im Jahre 1981 wurde dann wieder ein neuer Rekord angeschafft. Dieses Mal war es das Spitzenmodell der Rekord-Reihe. Ein
2-Liter Einspritzer mit 110 PS und in Berlina-Ausstattung.
Diesen fuhr ich dann 8 Jahre lang, danach
kam die Zeit der Omegas und der Senatoren.
Meinen dritten Rekord bekam ich 1999. Zu dieser Zeit wollte niemand mehr einen Rekord fahren, und ich hatte die Gelegenheit ein solches Fahrzeug aus Erstbesitz (Baujahr 1979), das Auto war also schon 20 Jahre alt, für kleines Geld zu kaufen.
Die Daten: 2 Liter 100 PS in Luxus-Ausstattung.
Dieses Fahrzeug wurde im Sommer 2012 von mir restauriert. An der Hinterachse wurden die Radlager und diverse Dämpfungselemente ersetzt. An der Vorderachse wurden überholte Bremssättel, neue Scheiben und Belege eingebaut. Schweißarbeiten wurden an den Ecken der Einfassung für Front und Heckscheibe gemacht. Bei Fahrzeugen mit Vinyldach rostet es da besonders gerne, das Wasser sammelt sich unter der Scheiben-
dichtung. Erstaunlicherweise waren keine weiteren Schweißarbeiten erforderlich. Allerdings die vorderen Kotflügel waren nicht mehr einwandfrei und wurden gegen neue getauscht. Dann wurde das Auto komplett,
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in der alten Wagenfarbe, lackiert.
Am Schluss bekam das Auto noch einen neuen Innenhimmel, ein neues Vinyldach, eine neue Windschutzscheibe und teilweise neue Zierleisten.
Auf der Wunschliste stehen jetzt noch, eine Servolenkung und ein Overdrive Getriebe. Beides konnte ich schon vor Jahren aus einem Commodore C (Schlachtfahrzeug) ausbauen. Der Commodore war leider nicht mehr zu retten.
Die Träger im Unterbodenbereich waren durch Rosteinwirkung nicht mehr vorhanden.
Zusammen mit Christian Fabry möchte ich die Typgruppenarbeit zum Nutzen der Mitglieder verbessern und die Typgruppe aus dem Dornröschenschlaf erwecken.
Wir sind Eure Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Rekord E und Commodore C Fahrzeuge.
Egal ob es um die Technik, die Ersatzteile-
versorgung, die Historie oder um Veranstal-tungen geht. Auch werden wir noch in diesem Jahr ein Treffen organisieren.
Mit den besten Grüßen an alle ALT-OPEL Fahrer, aber insbesondere an die
Typgruppe Rekord E und Commodore C
Euer Norbert Büchner *2403
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